Ab sofort erhalten Sie Befragungen als Link per E-Mail anstatt postalisch.
Zulassungsverfahren sind komplex – und gute Entscheidungen brauchen ein klares Bild der Versorgungslage vor Ort. Was liegt näher, als die zu fragen, die diese Versorgung jeden Tag sicherstellen? Genau diese Befragungen führt die Geschäftsstelle der sächsischen Zulassungsgremien nun digital durch – mit dem Tool LamaPoll.
Was sich ändert?
Bislang wurden Befragungen aufwendig postalisch abgewickelt. Dabei ist die Befragung kein Ermessen – sie ist Pflicht: Bei jedem Antrag, der eine Einschätzung des Versorgungsdefizits im Planungsbereich erfordert, hat der zuständige Zulassungsausschuss die dort tätigen Leistungserbringer zu befragen. Das gilt für Sonderbedarfsfeststellungen ebenso wie für Ermächtigungsverfahren. Wer regelmäßig solche Fragebögen erhält, kennt den Aufwand – und mancher hat ihn in der Vergangenheit auch kritisch kommentiert.
Diese Kritik war berechtigt. Und sie ist jetzt die Begründung für die Lösung: Mit LamaPoll erhält dieser Pflichtschritt eine klare, strukturierte Form. Die Geschäftsstelle verschickt per E-Mail einen Link zum digitalen Fragebogen.
Das Ergebnis: eine bessere Informationsgrundlage, weniger Aufwand auf beiden Seiten – und Antworten, die vollständig sind statt unter Zeitdruck gegeben.
Made in Germany – und sicher
LamaPoll ist keine amerikanische Cloudlösung, sondern eine deutsche Entwicklung mit klarem Fokus auf datenschutzsensible Anwendungen. Alle Daten liegen auf deutschen Servern, das System ist vollständig DSGVO-konform, ISO 27001-zertifiziert und vom Bundesinstitut für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) geprüft. Sowohl Frontend als auch Backend wurden durch unabhängige Penetrationstests überprüft. Über 10.000 Unternehmen und öffentliche Einrichtungen im deutschsprachigen Raum setzen LamaPoll bereits ein.
Mehr als ein neues Tool
Dieser Schritt ist kein technischer Selbstzweck. Er ist Ausdruck einer Haltung: Die Zulassungsgremien in Sachsen nehmen ihre Rolle in der gemeinsamen Selbstverwaltung ernst. Wer Ihre Stimme einholt, muss das auch ordentlich tun. Strukturiert, sicher, zeitgemäß.
Und deshalb gilt: Bitte antworten.
Ein Fragebogen, der unbeantwortet bleibt, ist eine verpasste Chance – nicht für die Geschäftsstelle, sondern für die Versorgung. Wer die Einschätzung vor Ort nicht einholt, entscheidet im luftleeren Raum. Wer sie einholen möchte, worauf aber niemand antwortet, auch. Jede ausgefüllte Rückmeldung ist ein konkreter Beitrag zur Qualität des Verfahrens – und damit zur gemeinsamen Selbstverwaltung. Nicht als Pflicht. Als Haltung.
