Wenige Monate nach der verpflichtenden Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) in den Praxen hat die KBV eine Online-Umfrage gestartet.

Worum es in der Umfrage geht

Es geht darum, herauszufinden, wie Ärzte und Psychotherapeuten die ePA im Versorgungsalltag nutzen, welche ersten Erfahrungen sie dabei gesammelt haben und wie zufrieden sie mit der technischen Umsetzung sind. Eine Teilnahme ist bis zum 25.01.2026 möglich.

Die Meinung der Ärzte und Psychotherapeuten ist wichtig

„Bitte nehmen Sie an der kurzen Befragung teil“, appellierte Dr. Sibylle Steiner, Vorstandsmitglied der KBV, an die Praxen. „Ihr Feedback ist wichtig, um die elektronische Patientenakte praxistauglicher zu gestalten.“ Die Nutzung der ePA ist für Ärzte und Psychotherapeuten verpflichtend – aber ohne eine gute Integration im Praxisverwaltungssystem (PVS) und eine stabile Telematikinfrastruktur bleibt sie eine Herausforderung. Die Ergebnisse der Befragung sollen Frau Dr. Steiner zufolge in Gespräche mit Herstellern und politischen Entscheidungsträgern einfließen, um notwendige Weiterentwicklungen gezielt voranzubringen.

Diesem Appell möchten wir uns als KV Sachsen anschließen – nur so können wir gemeinsam die künftigen Herausforderungen der Digitalisierung meistern.

Praxistauglichkeit der ePA im Fokus der Umfrage

Die Beantwortung der Fragen dauert zwischen fünf bis zehn Minuten. Erfragt wird unter anderem, welche Funktionen für die ePA hilfreich sind und welche Funktionen im Praxisalltag am häufigsten genutzt werden. Mehrere Fragen zielen auf die Umsetzung der ePA im PVS ab: Wie zufrieden sind Praxen beispielsweise mit dem Hochladen von Dokumenten, mit der Eingabe von Metadaten oder mit der Suche.

Außerdem will die KBV wissen, wie oft Praxen aufgrund technischer Störungen Dokumente nicht einstellen oder herunterladen können.

 

Die Umfrage kann per QR-Code oder über untenstehenden Link gestartet werden:

QR-Code zur Umfrage:

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