KV Sachsen beteiligt sich am Netzwerk im Rahmen des Projektes Sax-PACS

Sax-PACS ist eine Plattform, welche von Kliniken und Praxen in Ergänzung zum bereits etablierten Dienst „Kommunikation im Medizinwesen (KIM)“ zum datenträgerlosen Austausch radiologischer Bilddateien im DICOM-Format genutzt wird. Im Gegensatz zur Anwendung von Sax-PACS ist bei KIM die übertragbare Datenmenge begrenzt und somit z. B. nicht für alle radiologischen Bilddokumentationen anwendbar.

Im Rahmen von Stichprobenprüfungen ist die KV Sachsen verpflichtet, regelmäßig große Datenmengen (im GB-Bereich) an schriftlichen und bildlichen Dokumentationen (u. a. Röntgen/CT/MRT/MR-Angiographie/Mammographie/Sonographie) zu überprüfen. Zur Optimierung und Effizienzsteigerung dieser Stichprobenprüfungen wird sich die KV Sachsen dem innovativen Netzwerk im Rahmen des Projektes Sax-PACS anschließen.

Der Berufsverband der Deutschen Radiologen e. V. hat Sax-PACS als Projekt initiiert. Diese Maßnahme wird derzeit mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts mitfinanziert.

Der Einsatz von Sax-PACS in der KV Sachsen zielt darauf ab, die Datenübertragung an die KV Sachsen zu vereinfachen, die Sicherheit zu erhöhen und insbesondere den Aufwand der niedergelassenen Ärzte zu verringern. Unabhängig von der jeweils eingesetzten Hard- und Software können Dateien im DICOM-Format direkt und ohne Medienbruch übermittelt werden. Der datenträgerlose Austausch stellt sicher, dass Bilddateien direkt und sicher zwischen den Beteiligten übertragen werden können. Durch die Integration dieser Lösung wird nicht nur die Prüfqualität gesteigert, sondern auch der gesamte Prüfprozess effizienter gestaltet.

Weiterführende Informationen, insbesondere über Funktionalität, Aufbau von Sax-PACS und Teilnahmevoraussetzungen sowie den Möglichkeiten des Austauschs von umfangreichen Bilddokumentationen unter Ärzten, erfahren Sie unter

https://www.sax-pacs.de/
    
Sobald alle notwendigen Vorbereitungen abgeschlossen sind, informieren wir Sie über den konkreten Starttermin. Für weitere Informationen steht Ihnen der Fachbereich Qualitätssicherung als Ansprechpartner gern zur Verfügung.