Vereinbarung zur Strahlendiagnostik und -therapie zum 01.01.2024 um Leistungen der SRS erweitert

Seit 01.01.2024 kann die stereotaktische Radiochirurgie (SRS) bei folgenden zwei Indikationen in der vertragsärztlichen Versorgung ausgeführt und abgerechnet werden: interventionsbedürftige Vestibularisschwannome und Hirnmetastasen.

Zur Ausführung und Abrechnung der SRS berechtigt sind Fachärzte für Strahlentherapie und Fachärzte für Neurochirurgie, wobei letztere zusätzlich zur Fachkunde ein Kolloquium in der KV Sachsen absolvieren müssen.

Voraussetzung für die Indikationsstellung ist eine begründete positive Empfehlung einer intersdisziplinären Tumorkonferenz, deren Zusammensetzung in § 13a der Vereinbarung zur Strahlendiagnostik und -therapie festgelegt ist.

Die SRS darf nur mit bestimmten Bestrahlungsgeräten erbracht werden, welche in § 12 Abs. 3 der QS-Vereinbarung konkretisiert werden. Gegenüber der KV Sachsen muss die Eignung der Geräte für die SRS durch eine Gewährleistungserklärung der Herstellerfirma nachgewiesen werden (§ 14 Abs. 2 Nr. 3b QS-Vereinbarung).

Ärzte, welche die neue Leistung beantragen möchten, reichen bitte das vollständig ausgefülte Antragsformular zusammen mit dem Formblatt zur Gerätemeldung (Gewährleistungserklärung) in der KV Sachsen ein.

Nach Genehmigungserteilung abrechenbare Gebührenordnungspositionen des EBM:

GOP Inhalt
25322 Einzeitige SRS für das erste Zielvolumen; einmal im Krankheitsfall
25323 Zuschlag zur GOP 25322 für die SRS von mehr als einem Zielvolumen; je weiterem Zielvolumen
25348 Bestrahlungsplanung für die SRS; einmal im Krankheitsfall

Ansprechpartner

0351 8290-6544

bildgebende-diagnostik@kvsachsen.de

Dokumente

Antrag

Gerätemeldung

Weiterführende Informationen

Anlage I zur Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung Nr. 40 und Nr. 41

Fachbereich Qualitätssicherung/sta