Die Übertragung Ihrer DMP-Dokumentationen per KIM oder E-Mail bedeutet nicht automatisch, dass die Daten korrekt angekommen und verarbeitet wurden. Deshalb ist eine regelmäßige Kontrolle der Rückmeldungen zwingend erforderlich.
Vergleich der Übermittlungswege
| Thema | KIM | |
| Empfänger |
| edmp.datenstelle.sachsen@i-motion.kim.telematik
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| Erste Rückmeldung | automatische Eingangsbestätigung von der Datenstelle innerhalb von 24 Stunden | automatisch erzeugte KIM-Quittung durch den KIM-Client |
| Bedeutung der Rückmeldung | Bestätigung des Eingangs, keine fachliche Prüfung zur Vollständigkeit und Plausibilität | Bestätigung der technischen Übertragung, keine fachliche Prüfung zur Vollständigkeit und Plausibilität |
| Warnsignal | Keine Eingangsbestätigung von der Datenstelle erhalten | Keine Quittung vom KIM-Client erhalten. In diesem Fall muss die Datenstelle kontaktiert werden: Praxis-Hotline: 0951 30939-61 Diese Quittung kann auch eine Fehlermeldung enthalten, z.B. wenn Daten nicht im erforderlichen Format übertragen wurden. |
| Übermittlungsproblem prüfen | Dokumentationen sind NICHT bei der Datenstelle eingegangen! Übermittlung ist von der Praxis zu prüfen und ggf. erneut vorzunehmen | |
| Fehlermeldungen | Bei fehlerhaften/unlesbaren Dokumentationsdaten erfolgt eine zeitnahe Rückmeldung der Datenstelle per E-Mail | Bei fehlerhaften/unlesbaren Dokumentationsdaten wird innerhalb von 24 Stunden eine automatisch generierte Rückmeldung mit entsprechender Fehlermeldung per Post versandt. |
| Wann gilt die Übertragung als erfolgreich? | Wenn keine Fehlermeldung der Datenstelle per E-Mail eingeht. | Positive KIM-Quittung und keine Beanstandung von der Datenstelle per Post |
Checkliste
Versand der Dokumentationen regelmäßig (z. B. am Monatsende), nicht erst zum Quartalsende durchführen
Eingangsbestätigung der Datenstelle bzw. KIM-Quittung prüfen
Bei fehlender Rückmeldung Ursachen klären und ggf. Dokumentationsdaten erneut übermitteln
Fehlermeldungen der Datenstelle zeitnah bearbeiten
E-Mail-Postfach und Spam-Ordner regelmäßig kontrollieren
Alle Rückmeldungen archivieren
Monatliche DMP-Arztinformation der Datenstelle prüfen
Der Versand allein reicht nicht aus. Erst die Kontrolle aller Rückmeldungen stellt sicher, dass die Dokumentationen verarbeitet und vergütet werden.
Wichtig!
Die Datenstelle verschickt monatlich die „DMP-Arztinformation“ per Post an die Praxis. Diese enthält eine Auflistung aller im Vormonat eingegangenen Datensätze (DMP-Dokumentationen), die versichertenbezogen mit Statusangabe (vollständig, unvollständig, plausibel, unplausibel, fristgerecht, verfristet) aufgeführt werden.
Achtung!
Fehlt diese Meldung, wurden keine Daten des Vormonats verarbeitet und es erfolgt keine Vergütung. Da dann bereits die 52 Tage der Einreichungsfrist laufen, ist eine zeitnahe Kontaktaufnahme mit der Datenstelle wichtig. Im Zweifel übermitteln Sie die Datei nochmal.
– Fachbereich Verträge/hof –