Neue Bereitschaftspraxen eröffnen in Plauen, Freiberg, Döbeln und Obergöltzsch-Rodewisch ab Oktober 2021

 

 

Mit der Neueröffnung von vier Bereitschaftspraxen der KV Sachsen an den Krankenhausstandorten Plauen, Obergöltzsch-Rodewisch, Freiberg und Döbeln wird das ambulante medizinische Versorgungsangebot auch in diesen Regionen erweitert.

Die KV Sachsen ist Betreiber dieser Praxen, die der medizinischen Versorgung der Bevölkerung auch außerhalb der üblichen Sprechzeiten von Arztpraxen dienen. Die Bereitschaftspraxen arbeiten in Kooperation mit den jeweiligen Kliniken an diesen Krankenhausstandorten.

Die Bereitschaftspraxen der KV Sachsen – Anlaufstellen, wenn die Arztpraxis geschlossen hat:

Bereitschaftspraxen werden oft auch als „Portalpraxen“ bezeichnet und dienen der Behandlung von Patienten mit nicht lebensbedrohlichen Beschwerden, die normalerweise tagsüber eine Arztpraxis aufsuchen würden, deren Behandlung aber aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Praxisöffnungstag warten kann.

Telefonisch ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der kostenfreien bundeseinheitlichen Rufnummer 116 117 erreichbar. Bei lebensbedrohlichen Symptomen, z. B. Bewusstlosigkeit, akuten Blutungen, starken Herzbeschwerden, schweren Störungen des Atemsystems, Komplikationen in der Schwangerschaft und Vergiftungen, ist der Rettungsdienst unter der bundeseinheitlichen Rufnummer 112 zuständig.

Damit die Wartezeiten akut erkrankter Personen nicht unnötig verlängert werden, sind die Bereitschaftspraxen keine Anlaufstellen zur ausschließlichen Ausstellung von Wiederholungsrezepten oder Folgebescheinigungen zur Arbeitsunfähigkeit. Unbedingt zu beachten ist, dass Bereitschaftspraxen keine Anlaufstellen für Personen mit Verdacht auf Covid-19 sind.

Dr. med. Klaus Heckemann, Vorstandsvorsitzender der KV Sachsen und selbst niedergelassener Arzt: „Mit den vier neuen Standorten in Plauen, Obergöltzsch-Rodewisch, Freiberg und Döbeln wurden von der KV Sachsen bislang insgesamt 38 Bereitschaftspraxen eingerichtet. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass diese Anlaufstellen der ambulanten medizinischen Versorgung von der Bevölkerung sehr gut angenommen werden. Die kollegiale Zusammenarbeit unserer diensthabenden Ärzte, der Klinikärzte und des gesamten medizinischen Personals, verbessert die Versorgung der Patienten, da auf Basis einer Ersteinschätzung eine indikationsgerechte Versorgung sichergestellt wird. Hinzuzufügen ist, dass es durch die gemeinsame Nutzung ambulanter und stationärer Strukturen langfristig zu einer Entlastung der Notaufnahmen kommt.“

Für einen sofortigen oder späteren Tätigkeitsbeginn sucht die KV Sachsen weiterhin nichtärztliches Personal für die geplanten Praxisstandorte in Dresden-Neustadt (nur Teilzeitkräfte) und Pirna (in geringfügiger Beschäftigung oder als Teilzeitkraft). Weiterführende Informationen zur Bewerbung können über das Karriereportal der KV Sachsen eingesehen werden.