Wer Medizin studieren möchte, aber keinen Studienplatz in Deutschland bekommt, kann sich nun auch mit einem Abiturschnitt bis zu 2,6 für ein Medizinstudium bewerben.

Bei dem von der KV Sachsen initiierten Modellprojekt „Studieren in Europa – Zukunft in Sachsen“ werden die Studiengebühren für das deutschsprachige Studium der Humanmedizin an der Universität Pécs in Ungarn übernommen. Anschließend kehren die jungen Ärzte nach Sachsen zurück, um ihre Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin zu absolvieren und dann als Hausarzt tätig zu werden.

Bewerben Sie sich jetzt für das Modellprojekt „Studieren in Europa – Zukunft in Sachsen“ und besuchen Sie die Informationsveranstaltungen der KV Sachsen!

Neben den Ansprechpartnern der Nachwuchsförderung werden dort auch ein Absolvent der Universität Pécs, sein Patenarzt aus Sachsen und der Vorstand der KV Sachsen teilnehmen, um alle Fragen der Interessierten rund um das Studium und Leben in Pécs und die Bewerbung für das Modellprojekt zu beantworten.

  • Chemnitz: Informationsveranstaltung am 5. Januar 2023, 16:30 Uhr
    KV Sachsen - Bezirksgeschäftsstelle Chemnitz, Carl-Hamel-Str. 3, 09116 Chemnitz
    Anmeldung:
    Teilnahme vor Ort: per E-Mail an nachwuchsfoerderung@kvsachsen.de
    Teilnahme auch digital möglich

  • Bautzen: Informationsveranstaltung am 12. Januar 2023, 16:00 Uhr
    AOK PLUS - Filiale Bautzen, Goschwitzstr. 21, 02625 Bautzen
    Anmeldung:
    Teilnahme vor Ort: per E-Mail an nachwuchsfoerderung@kvsachsen.de
    Teilnahme auch digital möglich

Der Vorstandsvorsitzende der KV Sachsen, Dr. med. Klaus Heckemann: „Das Interesse vieler junger Menschen am Medizinstudium ist groß und an deutschen Universitäten gibt es nach wie vor zu wenig Studienplätze. Auf der anderen Seite zeichnet sich immer stärker die Problematik der ärztlichen Unterversorgung in den ländlichen Regionen Sachsens ab. Mit unserem Modellprojekt ‚Studieren in Europa – Zukunft in Sachsen‘ erhalten engagierte Abiturienten die Chance, sich ihren Traum vom Arztberuf zu erfüllen, während wir gleichzeitig die ambulante ärztliche Versorgung stärken können.“

Weitere wichtige Informationen und Fakten zum Modellprojekt finden Sie hier im Überblick:

  • Das von der KV Sachsen im Jahr 2013 initiierte Modellprojekt „Studieren in Europa – Zukunft in Sachsen“ fördert Studenten mittlerweile im 10. Jahrgang.

  • Aktuell nehmen insgesamt 140 Studenten mit dem Wunsch, Hausarzt in Sachsen zu werden, am Modellprojekt teil.

  • Seit 2019 sind insgesamt 32 Absolventen des Medizinstudiums in Ungarn zur Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin zurück nach Sachsen gekommen.

  • Seit 2020 werden zusätzlich zu den 20 von der KV Sachsen und den Krankenkassen gemeinsam geförderten Studienplätzen pro Jahrgang weitere 20 durch den Freistaat Sachsen finanziert, mit dem Ziel der späteren ärztlichen Tätigkeit in Sachsen.

  • Website zum Modellprojekt „Studieren in Europa – Zukunft in Sachsen“:https://www.nachwuchsaerzte-sachsen.de/ueber-das-projekt.html

  • Interview mit Stipendiatinnen des Modellprojekts in Pécs: https://vimeo.com/776972668/70a5ca38b7

V.i.S.d.P.: Dr. med. Klaus Heckemann    
Vorstandsvorsitzender der KV Sachsen